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Er kennt jede Menge dieser einsamen Schotterpisten und versteckten Serpentinenwege,
die sich fast bis zum Himmel hinaufschrauben. Auch die archaischen Bergdörfer entlang der Strecke,
die besten Aussichtspunkte und die Trattorien und Cafè-Bars natürlich. Aber auf die Frage nach
dem schönsten Erlebnis während der einwöchigen OFF ROAD-Tour durch die Westalpen entlang der
italienischfranzösischen Grenze, da kommt auch ein so erfahrener Guide wie Franz Grünberger ganz
plötzlich ins Grübeln.
Vielleicht war es die Fahrt von Cesana in den Bergen westlich von Turin hinauf zum
wildromantischen Lago Nero. Vielleicht auch die Assietta, die 50 Kilometer lange Passstraße
hoch oben in den Bergen bei Susa mit acht Pässen zwischen 2000 und 2500 Metern
und traumhaften Ausblicken auf die Gipfelwelt. Aber ganz besonders angetan waren
die Teilnehmer dann doch von jener Passage, die anfangs auf wenig Begeisterung
stieß. „Morgens um fünf ging es los vom Hotel, ohne Frühstück und in der Dämmerung.
Dann zwei Stunden hinauf zuerst durch den Bergwald, dann auf schmalen und steilen
Schotterpisten mit engen Serpentinen bis zum Colle Sommeiller auf über 3000 Meter
Höhe, wo wir einen Sonnenaufgang erlebten, von dem die Leute restlos begeistert
waren", erinnert sich unser Guide Grünberger.
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KURZ & KNAPP: DIE OFF ROAD-ERLEBNISTOUREN 2008
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Eine gelungene Kombination aus Fahrerlebnis und Genuss ist auch die eingangs
erwähnte Westalpentour. In den Bergen westlich von Turin – rund um die bekannten
Skiorte Sestriere und Bardonecchia – warten spektakuläre Routen bis hinauf auf über
3000 Höhenmeter. Ganz klar, dass hier Wege und Straßen schon eine solide geländetaugliche Technik erfordern. Ausreichend
Bodenfreiheit und idealerweise auch eine Untersetzung empfiehlt unser Tourguide
Franz Grünberger allen Teilnehmern. Das reicht dann auch für die längeren Strecken
wie die 22 Kilometer lange Fahrt hinauf zum Mont Jafferau und zum 2800 Meter hoch gelegenen
alten Fort Pramand oder auf den Kammstraßen bei Susa und dem Klassiker
Col de Tende nicht weit von der französischen Grenze.
Die Berge westlich und südwestlich von Turin sind nicht annähernd so dicht besiedelt
wie etwa in Bayern oder in Tirol. Die Landschaft ist eher rau und ursprünglich.
Doch das erhöht den Reiz dieser Erlebnisreise zusätzlich. Denn man gewinnt das
Gefühl, in einer völlig anderen Welt zu sein. Zwischendurch schnuppert man wieder
etwas Zivilisation. Und zwar die der besonders italienischen Art. Das Städtchen Cuneo,
touristisch kaum bekannt und ein echter Geheimtipp, begeistert die Teilnehmer mit seinem
malerischen historischen Zentrum, mit nostalgischen Laubengassen, kleinen Geschäften
und Bars und einem ganz und gar authentischen Charakter Zum Abschluss nach dem Abstecher in die
Berge rund um Cuneo mit dem Colle della Bambia und verfallenen Kasernen rollt die
Gruppe südwärts Richtung Küste und nach Menton, dem Zielort dieser Reise, wo Shopping
und Strandfeeling angesagt sind. zurück |
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