Skoda Scout – Der Allradkombi
Der Skoda Octavia ist als 4x4-Version vor allem bei Jägern beliebt. Schleißlich gibt es passende Umbauten vom Expeditionsservice Wächtersbach. Doch auch ohne Tuning wird der Kombi jetzt offroadtauglicher. Denn Skoda hat den Octavia Scout lanciert. Er hat 40 Millimeter mehr Bodenfreiheit als der normale Kombi und 16 Millimiter mehr als der Octavia 4x4.
Ganz Kombi hat auch der Octavia Scout reichlich Kofferraumvolumen: bis zu 1620 Litern. Für so viel Platz mussten die Außenabmessungen wachsen. Der Scout ist rund einen Zentimeter länger, 1,5 Zentimeter breiter und 1,3 Zentimeter höher als die 4x4-Version von Skoda. Neu gestaltete Stoßfänger vorne und hinten, lackierte Seitenschutzleisten und neue Türschweller heben die schlechtwegetauglichkeit des Kombi hervor.
Schutzleisten an den Radhäusern, Einstiegsleisten mit der Aufschrift „Scout" auf den vorderen Türschwellern und ein Unterfahrschutz unter dem Heck rüsten ihn für etwas schwerere Aufgaben. Um die Optik aufzuwerten gibt es den Modellschriftzug am Heck und ein poliertes Auspuffendrohr aus Edelstahl.
Natürlich brauchen Kombis ein paar Goodies für die lange Familienreise: Unter der vorderen Mittelarmlehne befindet sich die Jumbo Box als geräumiges Ablagefach. Sitzbezüge, die nur im Octavia Scout verwendet werden und ein Haltegriff für den Beifahrer am Armaturenbrett sind weitere Ausstattungsdetails des Modells.
Angetrieben wird der Scout wahlweise von dem 2,0-Liter-Benziner mit 150 PS oder dem 2,0-TDI-PD Dieseltriebwerk mit 140 PS (und Dieselpartikelfilter). Beide Motoren werden mit einem manuellen Sechsganggetriebe kombiniert. Grundsätzlich ist das Fahrzeug mit einem Allrad-System ausgestattet. Der Octavia Scout wird seine Weltpremiere auf dem diesjährigen Automobilsalon Ende September in Paris haben. Seine Markteinführung ist für das erste Quartal 2007 vorgesehen.