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     XWORLD Tour 2011/2012 durch Südamerika
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Kudu
Geschrieben am: 05.08.2010 10:23
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XWORLD Tour 2011/2012 durch Südamerika
Die XWORLD wird 2011/2012 wieder OFF ROAD unterwegs sein. Nach dem großen Erfolg 2008/2009, bei der die XWORLD auf 43 Etappen in Asien unterwegs war, geht diesmal die Reise durch Südamerika. Die Reisen sind ab Anfang August 2010 buchbar, Internetseite wird ab Anfang August 2010 online sein. Auf insgesamt 16 Etappen geht es durch Argentinien, Brasilien, Suriname, Peru, Bolivien, Chile. Etappenlängen von sieben bis siebzehn Tage.

Als Expeditionsfahrzeug steht diesmal der VW Amarok zur Verfügung.

Höhepunkte der einzelnen Etappen: Amazonasgebiet, Cusco, Atacama Wüste, Torres del Paine, Feuerland, Salar di Uyuni. Aufgrund der großen Nachfrage bei der letzten Tour lohnt es sich rechtzeitig seinen Platz zu reservieren.

Infos über die letzte Tour durch Asien unter: http://www.xworld.cc oder bei mir unter renz@proplusmotion.de

Liebe Grüße | Andreas
Kudu
Geschrieben am: 11.08.2010 17:40
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Re: XWORLD Tour 2011/2012 durch Südamerika
Infos über die neue Tour ab heute unter www.xworld.cc . Viel Spaß beim anschauen der einzelnen Etappen und vielleicht sieht man sich wieder auf der einen oder anderen Strecke.

Grüße | Andreas
Kudu
Geschrieben am: 27.01.2011 12:42
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Re: XWORLD Tour 2011/2012 durch Südamerika
News: XWORLD goes Dakar
Sonderetappe auf den Spuren der Dakar Rallye

2.10. – 15.10.2011

Nachdem großen Erfolg von VW mit dem Race Touareg bei der diesjährigen "Dakar Rallye", hat es sich angeboten eine Sonderetappe ins Leben zurufen. Wir starten mit unseren 6 Amaroks in der argentinischen Stadt Salta und werden innerhalb von 2 Wochen einzelne Etappen der Rallye Dakar abfahren.

Über San Salvador de Jujuy fahren wir in Richtung Norden und folgen bereits einer der Verbindungsetappen der Dakar Rallye bis zum See Salar de Olaroz. Auf der Strecke nach Calama überqueren wir die Grenze zu Chile und fahren auf anspruchsvollen Bergstrecken durch die chilenischen Anden und weiter bis in die Dünen der Atacama Wüste. Spannende Rallye Strecken erwarten uns hier und wir folgen weiter den Etappen der Dakar Rallye und gelangen bei Iquique an den pazifischen Ozean.

Bei Etappe 7 steigen wir in eine besonders herausfordernde Sonderetappe ein. Dieser Streckenabschnitt war bei der diesjährigen Rallye Dakar die längste Etappe. Im weichen Fesh-Fesh-Sand – oder “Guadal”, wie man ihn in Südamerika nennt, geht es in Richtung Süden. Wir erreichen die „Cordillera de la Costa“ und den Salar de Mirage. Durch den Nationalpark Nevado de Trés Cruces führt die Reiseroute weiter und über den Paso San Francisco zurück nach Argentinien. Über Rioja und die Ruinen von Quilmes befahren wir weiterhin die spannendsten Rallye Etappen und gelangen wieder zurück nach Salta. Übernachtet wird in Camps und Hotels. Fahrspaß garantiert.

Absolute Highlights: Befahrung der Etappen 3, 4, 5, 7, 8, 10 und 11

Mehr Infos unter: http://www.proplusmotion-travel.de/reisen/xworld-dakar/

Grüße | Andreas
Kudu
Geschrieben am: 24.03.2011 21:49
Not too shy to talk
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Re: XWORLD Tour 2011/2012 durch Südamerika
NEWS XWORLD:

In 2 Monaten startet die erste Etappe der XWORLD durch Südamerika mit 6 VW Amaroks. Wir sind alle sehr gespannt und freuen uns auf eine aussergewöhnloiche Expedition durch Südamerika.

Ansonsten gehen die Umbauarbeiten dem Ende entgegen. Unterfahrschutz für Motor, Getriebe und Differential sind montiert, ebenso der Steinschlagschutz für die Dämpfer der Hinterachse. Spezialfedern für vorne und hinten heben die Karosserie um 25 mm. Sobald die BF Goodrich Reifen montiert sind kommen nochmals 25 mm dazu. Ein von Peter Seikel entwickelter Schnorchel wird in den nächste Tagen verbaut, ebenso die Laderaumabdeckung aus Riffelblech. Der ganze Umbau macht einen super guten soliden Eindruck.

Mehr News dann in 2 Monaten, wenn die Tour gestartet ist. Für all diejenigen die einen umgebauten XWORLD VW Amarok sehen wollen, sollten auf die Hannover Messe kommen. Die Messe findet vom 4.4. - 8.4.2011 statt. Fahrzeug steht auf dem Hansa Flex Stand.

Für die kurzentschlossenen: es gibt noch Restplätze auf der Tour.

Liebe Grüße | Andreas

Kudu
Geschrieben am: 13.04.2011 16:38
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Re: XWORLD Tour 2011/2012 durch Südamerika
News XWORLD:

Mittlerweile sind die Fahrzeuge auf dem Weg nach Südamerika. Alle Umbauten sind rechtzeitig fertig geworden. Unsere Umbauten wurden übrigens von Auto Seikel gemacht. Besondere Merkmale: Fahrwerkshöherlegung um 25 mm "Desert" Version. Unterfahrschutz für Motor und Getriebe "Field & Forest" Version. Schutz Hinterachse, Differential und Stoßdämpferbefestigungen "Dakar" Version. BF Goodrich MT 235/85R16. Schnorchel aus Carbon inklusive Flachzyklon. Laderaumabdeckung aus Riffelblech. Durch die Montage der Reifen und die Fahrwerkshöherlegung haben wir insgesamt 50 mm mehr Bodenfreiheit.

Ab Juni startet dann die Tour durch Südamerika und vielleicht hat ja der eine oder andere Lust bei einer der Reisen dabei zu sein. Restplätze sind auf der einen oder anderen Etappe noch vorhanden.

Direkt buchbar unter www.xworld.cc

Liebe Grüße | Andreas
Kudu
Geschrieben am: 28.06.2011 13:12
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Re: XWORLD Tour 2011/2012 durch Südamerika
Tagebuch XWorld Südamerika Etappe 1 (Buenos Aire – Rio de Janeiro)

1.Tag Buenos Aires:
Der Tag vergeht mit Pendeln zwischen dem Büro unseres Importagenten Francisco Weber und dem Hafen von Buenos Aires. Dank des zähen Verkehrs in der Hauptstadt Argentiniens verbringen wir mehr Zeit auf dem Rücksitz diverser Taxis, als in den Büros.
Als Lohn können wir schon mal den Orga Amarok abholen.

1.Tag Buenos Aires:
Das fängt ja wirklich gut an – alle Flugzeuge sind pünktlich, kein Gepäck kreiselt noch auf irgendeinem Förderband eines Umsteigeflughafens und auch die Einreiseformalitäten sind zügig erledigt. Auf der Busfahrt ins Hotel gewinnen wir erste Eindrücke von der Millonenmetropole am Mar de Plata.
Auch vom Zoll gibt es gute Nachrichten – weitere drei Amarok sind abgefertigt – mit Heidi und Paul fahren wir zum Hafen, lassen die Fahrzeuge noch mal nach Drogen und anderen verdächtigen Stoffen scannen und fahren zum Hotel. Dank Franciscos Einsatz sind die letzten zwei Fahrzeuge dann auch noch kurz vor Feierabend zur Abholung bereit – diesmal kommen Enrico und Thomas mit um die letzten Formalitäten zu erledigen.
Vor dem Hotel verursachen wir ein kleineres Chaos als wir Alukisten und Material auspacken und neu packen. Auch hier nur positive Überraschungen – Grimaldi hat Autos und Ausrüstung zuverlässig und ohne Beschädigungen und Verluste über den Teich geschippert.
Am Abend schlendern wir zu einem Asador – einem argentinischen Grillrestaurant um dem Mythos der Steakgrössen und Qualität auf die Spur zu gehen. Ergebnis: beides zu 100% wahr.

2.Tag Buenos Aires:
Erkundungsfahrt durch die Stadt. Kai – ein in BsAs lebender Hamburger führt uns nicht nur zu den Sehenswürdigkeiten, sondern gibt uns auch interessante Einblicke in den Lebensalltag Argentiniens. Im Südwinter erinnert nichts an die Stadt die für ihre fast unerträglich warmen und feuchten Sommertage bekannt ist – bei einstelligen Temperaturen und einer leichten Seebrise kommt Reykjavik Feeling auf. Nachdem wir uns zu Mittag über gemischte Grillplatten hergemacht hatten genießen wir am Abend zur Abwechslung leckeren Fisch (bis auf ein paar wirklich hartgesottene Fleischfans) im zum Nobelwohngebiet umgestalteten ehemaligen Hafen Puerto Madero.

3.Tag. 405km Naturpark „El Palmar“:
Endlich geht es los – Es ist Sonntagmorgen, der Verkehr ist nur spärlich und so liegt das Stadtgebiet von Buenos Aire recht schnell hinter uns. Wir überqueren den Rio Parana und fahren im Bundesstaat „Entre Rios“ nach Norden.
Nachdem uns die argentinischen Behörden bisher als sehr hilfsbereit und umgänglich aufgefallen waren stellt sich speziell die Verkehrspolizei dieses Bundesstaates als ein unangenehmer Verein heraus. Wie es scheint werden an den Kontrollposten speziell Ausländer unter kleinlichen Vorwänden herausgewunken. Uns werden die Amarok Anhängerkupplungen zum Verhängnis – sie stehen über die Stoßstange heraus – ein schweres Vergehen. Was bei schon einem Auto ärgerlich ist – schließlich werden Fahrzeuge mit deutlich bedenklicheren Defekten einfach durch gewunken – summiert sich bei sechs Autos deutlich. Nach fast zwei Stunden Diskussion geben wir klein bei – um 800$ ärmer, dafür aber mit offizieller Quittung versehen können wir weiterfahren. Die weiteren Verkehrskontrollen sind ähnlich einfallsreich – nachdem wir jedoch unsere Quittung vorweisen können wir unbehelligt weiterfahren – uns erscheint dies wie eine offiziell angeordnete Beutelschneiderei in dieser Provinz – bestimmt kein Grund hier noch mal durch zu kommen…
Heute Abend steht die erste Zeltübernachtung an – in einem Supermarkt nach französischem Vorbild füllen wir in konzertierter Aktion 4 Einkaufswagen mit Lebensmitteln und was sonst noch reizvoll erscheint.
Nachdem wir durch die Kontrollen recht viel Zeit verloren haben, kommen wir erst bei einbrechender Dunkelheit an unserem Zeltplatz im für seinen ursprünglichen Palmenbewuchs bekannten Naturpark „ El Palmar“ an.
Während die einen die Zelte aufbauen, fangen die anderen schon mal an das Essen vor zu bereiten. Dick in unsere wärmsten Sachen eingepackt trotzen wir der ungewöhnlichen Kälte.

4.Tag. 384km Estancia Yapeyu
Die Frühaufstehen genießen einen wunderschönen Sonnenaufgang über dem Rio Uruguay, dem Grenzfluss zu – ja richtig – Uruguay. Obwohl nachts auch noch Regen einsetzt schlafen die meisten gut uns warm – Kaffe und ein ausgiebiges Frühstück weckt die Unternehmungslust. Auf der Ruta 14 und kleinen ungeteerten Nebenstrecken folgen wir dem Fluss nach Norden. Ausgerechnet bei unserer Mittagspause fängt es an zu regnen.
Am späten Nachmittag kommen wir bei der Estancia Yapeyu an – die einfachen aber gemütlichen Zimmer sind ungeheizt und so versammeln wir uns nach und nach vor dem offenen Kamin im Salon des Haupthauses. Draußen (und teilweise auch durch das Dach) schüttet es aus Kübeln, aber bei einem Glas Wein vor dem Kamin kommt fast so etwas wie Weihnachtsstimmung auf.
Nachdem in den letzten Stunden schon leckere Kochdüfte durch das Haus gezogen genießen wir den traditionell zubereiteten Hühncheneintopf.


5.Tag: 338 km Club Rio San Ignatio
Unwetter über Nacht, statt des erhofften Temperaturanstiegs bleibt es weiter kalt. Großartiges Frühstück mit selbstgebackenem Brot und selbstgemachter Orangenmarmelade. Nach einigen Stunden Fahrerei wird die Landschaft hügeliger und tropischer, die Temperatur bleibt dessen ungeachtet im einstelligen Bereich.
Auf schlammigen Nebenstrecken durch beinahe schon als Urwald zu bezeichnende Vegetation erreichen wir San Ignatio eine eigentlich unbedeutende Kleinstadt, befänden sich hier nicht die besterhaltenen (und als Unesco Kulturerbe geadelten) Ruinen der Jesuitenklöster in Südamerika. Bei schneidend kaltem Wind erkunden wir die Anlage und sind von dem Pioniergeist der Padres beeindruckt.
Da das Wetter weiterhin wenig zum campen einlädt gönnen wir uns den Luxus von einfachen Cabanas in einem Ferienclub deutlich außerhalb der Saison. Nachdem wir in den letzen Tagen vor allem Landtiere vertilgt haben genießen wir hervorragend zubereitenden Flußhecht.
Hart umkämpfte internationale Matches am historischen Kicker bilden einen unverhofften Höhepunkt.

6.Tag: 276km Hotel San Martin, Iguazu
Hellhörige Architektur ist das eine – bei den Cabanas hört man jedoch nicht nur ob der Zimmernachbar eine Seite umblättert – man kennt auch die Seitenzahl…
Das Wetter scheint sich zu bessern – bei T-Shirt Sonnenschein erreichen wir die argentinische Seite der Iguazu Fälle. Was kann hierzu schon gesagt werden: Wasser stürzt über eine Kilometer lange Abbruchkante in die Tiefe. Wenn es sich jedoch um sehr viel Wasser und eine abwechslungsreich gestaltete Abbruchkante handelt kann die das ein oder andere ohhh und ahhh entlocken.
Bei einbrechender Dunkelheit gehen wir die Hauptaufgabe des Tages an – den Grenzübertritt von Argentinien nach Brasilien. Angenehme Überraschung – die Ausreise aus Argentinien dauert (inkl. abstempeln der Carnets für 6 Autos) gerade mal 10 min. Auch Brasilien empfängt uns freundlich, nur das ausstellen der Zollpapiere dauert dann doch etwas länger.

7.Tag: 0km Hotel San Martin, Iguazu
Ein echter Ruhetag, fühlt sich fast schon wie Urlaub an.
Spätes Frühstück, dann zu Fuß zum Parkeingang und mit dem Bus in den Park.
Während man auf argentinienscher Seite sehr nahe an die Abbruchkanten der Wasserfälle laufen kann, beeindruckt das brasilianische Ufer mit Panorama und Überblick, auch der hartgesottenste Naturschauspiel Zyniker bekommt Schwierigkeiten eine gewisse Begeisterung zu unterdrücken. Nicht schlecht ist auch die erste Bekanntschaft mit dem „Schoppenapparat“ – einem Bierausschank gerät das auf den Tischen der Trinkfreudigen platziert wird.

8.Tag: 528km Irgendwo kurz hinter Bitunia
Wir durchqueren das brasilianische Outback, jedenfalls aus touristischer Sicht. Über diesen 800km breiten Streifen schweigen sich die Reiseführer in ungewohnter Einigkeit aus.
Zunächst für mehrere Stunden Ostholstein in Groß: Feder, Weiden, Wäldchen. Und viele LKW die bergauf kriechen und sic bergab ungehemmt den Gesetzen der Schwerkraft überlassen. Gegen Abend wird die Gegend waldreicher und ursprünglicher. Auf einer Waldlichtung finden wir nach kurzer Such einen geeigneten Campplatz für die Nacht. Mit den Resten unseres argentinischen Grillholzes, einigen Stücken nassen Regenwaldes und ein paar mutigen Schwüngen Benzins trotzen wir der Kälte an unserem improvisierten Lagerfeuer.

9.Tag: 485km Blumenau
Am Morgen Raureif auf den Zelten. Sonnenaufgang und heißer Kaffee vertreiben die Kälte. Nach Blumenau gibt es keine eindeutig beste Strecke. Auf ungeteerten Nebenstrecken schlagen wir uns durch das Gebirge zu einer direkteren Strecke nach Osten durch. Araukarienwälder und kleine Ansiedlungen säumen den Weg. Statt der angepeilten 350Kilometer werden es auch heute wieder knapp 500km bis wir den Sitz von Hansa Flex Brasilien erreichen. Theo und seine Belegschaft müssen etwas auf uns warten – die letzen 100km vor Blumenau sind die Mutter allen zähen Verkehrs.
Nachdem wir die HF Niederlassung besichtigt und im Hotel das Geschirr der Campnacht spülen, lassen wir uns in einer Churrasceria verwöhnen – in schnellem Wechsel kommen nette Menschen mit großen Fleischspießen an den Tisch. Schon nach viel zu kurzer Zeit müssen wir uns ergeben…

10.Tag: Cananeia
Ein ereignisreicher Tag. Theo hat für die Fahrt nach Curritiba eine sehr abwechslungsreiche Gebirgsstrecke herausgesucht. Zunächst machen wir jedoch einen Abstecher nach Pomerode – der deutschesten Stadt Brasiliens – tatsächlich versuchten die Einwanderer hier mit Fachwerk und Kopfsteinpflaster ein wenig der alten Heimat herüber zu retten. Im Radio spielt Dicke Backen Musik.
Die ungeteerte, kurvige Piste durch das Gebirge ist sowohl fahrerisch als auch landschaftlich ein Höhepunkt der Tour. Tropische Vegetationen kontrastieren mit Wildwasserbächen und Gebirgszügen im Voralpenstil.
Am Nachmittag werden wir in der Hansa Flex Filiale in Curritiba empfangen. Auch hier werden wir mit leckerem Kuchen und Kaffee verwöhnt. Theo bringt uns anschließend noch zur Ausfallstrasse Richtung Sao Paulo und wir starten zu unserer wilden Fahrt hinunter zum Meer. Die Autobahn schlängelt sich wie die wild gewordene A8 durch die Berge. Lastwagen aller Baujahre, Größen und Geschwindigkeiten versuchen ihre persönlichen A-B Zeiten zu unterbieten. Dass dabei auch mal Späne fallen ist eigentlich unausweichlich und tatsächlich verbringen wir auch über 1,5 Std. in einem zähen Stau – ein Sattelschlepper hatte die Ideallinie verfehlt.
Es ist schon längst stockdunkel als wir Richtung des Küstenstädtchens Canaeia abbiegen. Eine schmale und immer weiter zuwachsende Piste mit abenteuerlichen Holzbrücken führt durch den Küstenurwald. Nur die recht neuen Straßenschilder halten uns ab umzudrehen. Canaeia liegt auf einer Halbinsel – die Fähre liegt grade auf der anderen Seite. Fährt die Fähre zu dieser Zeit überhaupt noch? Und werden dann alle Autos auf die Fähre passen? Wir richten uns auf einen längeren Aufenthalt ein und improvisieren das Abendessen auf der Heckklappe der Pick-Ups.
Langsam tuckert die Fähre an den Anleger und mit etwas rangieren passen auch alle Amaroks drauf – ein abenteuerlicher Abschluss eines langen Fahrtags.

11.Tag: 538km Parati:
Gestern Abend gab es noch überteuerte Erfrischungsgetränke, Pommes und frittierten Fisch. Am Morgen sehe ich zwei Delfine in der Lagune vor dem Hotel – ein wunderschöner Morgen in den Tropen, die Kälte der vergangenen Tage ist vergessen.
Nach dem Frühstück setzten wir mit einer weitern Fähre zur Ilha Comprendida über, auf der dem Atlantik zugewandten Seite führt die Strecke direkt auf dem Strand entlang. Die Fahrt auf der weiten Sandfläche ist ein großer Spaß, breit aufgefächert düsen wir weiter nach Norden.
Auch der weitere Verlauf der Küstenstrasse, mit Blick auf Buchten, Inseln und das Meer lässt keine Langeweile aufkommen. Es ist einfach wunderschön. Wir essen in einem Fischrestaurant zu Mittag – erst als die Gerichte auf dem Tisch stehen stellen wir fest, dass von jedem einzelnen gut drei Personen satt werden würden. Entsprechend gefüllt lassen wir die nächsten Kilometer eher gemütlich angehen.
Unser Ziel, der kleine Ort Parati wurde von den Portugiesen während des Goldrauschs in Brasilien gegründet. Im erhaltenen kolonialen Ortskern liegt unser Hotel, eine stilvoll restaurierte Pousada mit gemütlichen Zimmern. Das Abendessen genießen wir im mit tropischen Pflanzen bewachsenen Innenhof eines nahe gelegenen Restaurants.

12.Tag: 265km Rio de Janeiro
Am Vormittag schlendern wir durch die Gassen von Parati, liegen am Pool und bereiten uns mental auf die Fahrt durch den Grossstadtdschungel von Rio vor. Die Küstenstrasse bis Rio bietet zunächst wieder großartige Ausblicke auf die Küstenlandschaft und die davor liegende Inselwelt. Bei der Fahrt durch Rio zu unserem Hotel an der Copacabana wollen wir das Zentrum umfahren, was zu einer etwas unkonventionellen Routenführung durch Vororte und Feierabendverkehr führt. Wer bisher dachte, dass ein ausgewachsener Pick-Up kein Stadtauto sein wird eines besseren belehrt – durch entsprechend unkonventionelle Fahrweise geht bei der stundenlangen Fahrt durch das abendliche Verkehrschaos keiner verloren.

13.Tag: 0km Rio
Von den Hotelzimmern super Ausblick auf Strand und Meer, leider ist das Wetter eher trüb. Obwohl es sein könnte, dass die Aussicht von der Christusstatue unter diesen Bedingungen nicht so besonders sein könnte, fahren wir mit Taxis auf den Corcovado. Wir haben zweifaches Glück: die Wolken reißen auf und wegen des vermeintlich schlechten Wetters sind nur wenige Menschen auf dem Berg. Nachdem wir die beeindruckende Aussicht über Rio genossen haben, fahren wir ins Zentrum der Stadt, besichtigen den Architekturmix aus historischen Gebäuden und mutigen Bauwerken die den Geist der Moderne ausstrahlen.
Mittags folgen wir dem Strom der Angestellten aus dem Petronas Tower und landen in einem kleinen Buffetrestaurant in dem mit erstaunlicher Geschwindigkeit die Mittagspause verbracht wird.
Am Abend treffen wir uns im Restaurant auf dem Dach unseres Hotels und haben – dank unglaublich langsamen Services bei Blick über die Copacabana genug Zeit den letzten gemeinsamen Abend zu verbringen

14.Tag:
Bevor es zum Flughafen geht bleibt am Morgen noch Zeit in die überraschend hohen Wellen am berühmtesten Badestrand der Welt zu springen. Der ein oder andere hofft heimlich, dass die Aschewolke des chilenischen Vulkans den Abflug um ein paar Tage verzögert – viel zu schnell ist die erste Etappe der XWorld durch Südamerika zu Ende gegangen.

Kudu
Geschrieben am: 13.07.2011 09:22
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Re: XWORLD Tour 2011/2012 durch Südamerika
Die XWORLD startet zur nächsten Etappen in ein paar Tagen. Von Belem geht es nach Georgetown. Bisher haben sich die VW Amaroks gut bewährt doch die nächsten Etappen werden es zeigen wie der VW Amarok mit den schweren Etappen umgeht. Auf Etappe 4 fährt der Konvoi auf der legendären BR 319 von Manaus nach Porto Vehlo. Wir sind alle gespannt. Übrigens, wir haben nun einen Spot eingerichtet, d.h. man kann auf der Facebookseite von Proplusmotion nun die Live Position der Fahrzeuge einsehen, pro Tag wird eine Positionsangabe gesendet.
Viel Spaß beim schauen und Daumen drücken, das weiterhin nichts passiert.
Kudu
Geschrieben am: 22.07.2011 15:51
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Re: XWORLD Tour 2011/2012 durch Südamerika
Bergfest auf Etappe 3 von Belem nach Georgetown. Momentan befindet sich der VW Amarok Konvoi in Französisch Guyana und kommt trotz der teilweise schlechten Pisten gut voran. Die ersten Bilder sind jetzt auch hier in der Galerie. Nochmals der Hinweis für all diejenigen die mehr Bilder und Live Position des Konvois sehen möchten, sollte bei proplusmotion auf Facebook nachschauen oder auf www.xworld.cc (hier gibts Impressionen der einzelnen Etappen).
Kudu
Geschrieben am: 24.07.2011 16:48
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Re: XWORLD Tour 2011/2012 durch Südamerika
NEWS: XWORLD VW Amarok Konvoi ist mittlerweile in Surinam eingereist. Grenzübertritt war schnell und problemlos.
Kudu
Geschrieben am: 09.08.2011 14:57
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Re: XWORLD Tour 2011/2012 durch Südamerika
XWORLD Reisebericht Etappe 3 von Belem nach Georgetown

Von Fährfahrten, Amazonien und Raketen

Die dritte Etappe der XWORLD führt die Teilnehmer vom brasilianischen Belem aus durch die drei kleinsten Staaten Südamerikas bis nach Georgetown (Guyana). Von Fahrten über Schlammpisten, dem Besuch beim Weltraumbahnhof in Kourou und der südamerikanischen Mentalität berichtet das Tagebuch eines Teilnehmers.

16. Juli
Einige der Teilnehmer kommen mit viel Verspätung in Belem an. Erst am Nachmittag sind wir vollzählig. Wir beziehen unsere Hotelzimmer im Hilton und machen einen Spaziergang an die Docks. Weil sich die Fahrzeiten der Fähre geändert haben, mussten die Fahrzeuge ohne uns die Reise antreten. Einige von uns sind darüber zuerst sehr enttäuscht und wären gerne mitgefahren. Als wir einige Tage später erfahren, dass der Überführende auf der Fähre überfallen wurde (es geht ihm gut!), sind alle heilfroh, dass sie nicht dabei waren.
Nachdem unser Tourguide uns beim gemeinsamen Essen über den Ablauf der kommenden 14 Tage unterrichtet hat, lassen wir den ersten Tag gemütlich ausklingen.

17. Juli
Um 9:00 Uhr startet unsere Sightseeing-Tour mit Cicero. Dieser Stadtführer ist ein Original, der zu jedem Stein eine Geschichte zu erzählen weiß. Er führt uns über den Ver-o-Peso-Markt. Dort sehen wir Korbflechtern bei der Arbeit zu, bewundern die Vielfalt des Fischmarkts und lernen ein wenig über die Naturmedizin der Indios.
Mit dem Wassertaxi setzten wir auf eine kleine Insel über und essen dort zu Mittag. Cicero führt uns durch ein kleines Dorf mitten im Dschungel und erklärt uns die Flora und Fauna der Gegend. Wir sehen Mangobäume, wilden Koriander, Kakaobäume, fleischfressende Pflanzen und sogar eine Vogelspinne. Am Abend geht es mit dem Boot zurück nach Belem.

18. Juli
Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Gegen Mittag besteigen wir einen kleinen Flieger, der uns nach Macapa bringen soll. Vom Flugzeug aus haben wir einen sagenhaften Überblick über Amazonien mit seinen unendlich vielen Flüssen.
In Macapa beziehen wir unser Hotel. Es liegt ein wenig außerhalb der Stadt in einem kleinen Park. Das ist pure Idylle. Auch die Fähre ist angekommen und so fahren wir an den Anleger und helfen beim Entladen der Amaroks. Nach den ersten Kilometern hinterm Steuer bis zu unserem Hotel freuen wir uns auf den ersten richtigen Fahrtag.

19. Juli
Heute geht es richtig los! Auf gut ausgebauten Straßen fahren wir durch Nordbrasilien. Unsere erste Kaffeepause machen wir in einem kleinen Dorf. Sofort ist unser Konvoi von Einheimischen umringt, die sehr freundlich und voller Begeisterung sind. Wir lernen die brasilianische Gastfreundschaft kennen und bekommen unseren Kaffee geschenkt. Beschwingt durch dieses schöne Erlebnis fahren wir weiter und erreichen kurz vor der Dämmerung einen Campingplatz in der Nähe von Calcoene. Bei frischem Salat mit Pasta und kaltem Bier blicken wir auf einen grandiosen Sternenhimmel. Gute Nacht.

20. Juli
Nach einer sehr warmen Nacht steht der Tau auf unseren Zelten. Wir sind im Regenwald! Auf unserer Fahrt Richtung Norden machen wir einen Abstecher ans Meer und fahren dann zurück über Calcoene in Richtung Oiapogue. Bald wird Asphalt zu Lehm, der letztlich zu Schlamm wird. Es hat viel geregnet in den letzten Tagen. Schon bald steht ein feststeckender LKW vor uns. Mit Allradantrieb und MT-Bereifung kommen unsere höher gelegten Amaroks locker an dem LKW vorbei. Die Strecke wird immer schöner. Sie führt direkt durch den Urwald und bietet immer wieder spannende Abschnitte mit viel Matsch und Wasserpfützen. Bis wir in unserem Zielort ankommen, ist es fast dunkel. Wir finden Unterschlupf in einem simplen Hotel und lassen bei Steak und Bier den Tag Revue
passieren.
21. Juli
Ohne Probleme reisen wir aus Brasilien aus. Die Grenzüberquerung nach Französisch-Guyana dauert aber etwas länger. Eine neu gebaute, futuristisch anmutende Brücke ist leider noch nicht eröffnet, weshalb wir die Fähre nehmen müssen. Bei einem Preis von 80 Euro pro Fahrzeug, lernen wir schnell, was es heißt, ein Monopol auszunutzen. Gegen Mittag erreichen wir das französische Überseedepartement. Ein kurzer Blick auf unsere Papiere und schon dürfen wir passieren. Kein Papierkram, keine Stempel. Wir sind ja schließlich jetzt in Frankreich.
Über kurvige Straßen fahren wir bis Regina und legen dort einen Stopp zum Mittagessen ein. Wir fahren weiter und erreichen am Abend Cayenne.

22. Juli
Heute steht etwas ganz Besonderes auf dem Plan. Wir fahren zum CSG (Centre Spatial Guyanais), dem Weltraumbahnhof der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA). Von hier aus starten die Ariane-Raketen in den Orbit. Bei einem Fotostopp vor dem Nachbau der Ariane 5 kommen wir ins Gespräch mit einem Franzosen, der seit fünf Jahren bei der ESA arbeitet. Er ruft sofort einen deutschen Kollegen an, der uns eine ganz persönliche Führung durch das Areal gibt – faszinierend!
Wir fahren weiter bis an den Plage les Hattes. Einige von uns nehmen ein Bad im Atlantik. Danach suchen wir uns ein Hotel in Mana. Nach dem Abendessen gehen wir nochmals zum Strand und hoffen, Schildkröten zu sehen. Nach eineinhalb Stunden haben wir Glück und können einige frisch geschlüpfte Reptilien beobachten, die sich ihren Weg zum Meer bahnen.

23. Juli
Wir schlafen aus. Heute stehen nur 90 Kilometer Fahrt auf dem Programm. So bleibt uns nach der Ankunft genug Zeit zum Ausruhen. Um 15 Uhr startet unsere Führung durch das größte Strafgefangenenlager Französisch Guyanas. Erschöpft von der schrecklichen Geschichte dieses Ortes und der unglaublichen Hitze, sind wir froh wieder ins Hotel zu kommen. Bei Rotwein und Bier verbringen wir einen geselligen Abend.

24. Juli
Über eine Fähre erreichen wir Suriname. Die Einreise geht überraschend schnell. Dafür dauert die nachfolgende Fahrt umso länger. Die Straßen waren wohl mal asphaltiert, bestehen heute aber nur noch aus Schlaglöchern oder aus Schotter. Die Außentemperaturen steigen auf über 40 °C und die Landschaft wechselt von grünem Regenwald zu kleinen Dörfern mit Holzhäusern. Kurz vor Paramaribo wird die Straße endlich besser und wir kommen schnell bis an unser heutiges Ziel, das Berg en Dal Ressort. Wir beziehen unsere Zimmer in der Ecolodge Mitten im Urwald.

25. Juli
Ein freier Tag steht auf dem Programm. Es bieten sich uns eine Vielzahl von Aktivitäten. Kanu fahren, Bootstouren zu Dörfern von Eingeborenen. Vogelbeobachtungstouren oder klettern im Hochseilgarten mit Abseilen über dem Fluss – für jeden ist etwas dabei. Einfach entspannen geht natürlich auch. Beim Abendessen kommen wir wieder zusammen und tauschen die Erlebnisse des Tages aus.

26. Juli
Wir starten früh und fahren nach Paramaribo. Dort haben wir gut drei Stunden Zeit, die Stadt, die zumm UNESCO Weltkulturerbe gehört zu erkunden. Nach dem Mittag fahren wir weiter gen Westen. Schon bald ändert sich die Landschaft. Heute Morgen fuhren wir noch durch tiefen Dschungel, jetzt sind wir mitten in einem Sumpfgebiet, fahren vorbei an Bananenplantagen bis in die Reiskammer Surinames. In der chinesisch geprägten Stadt Nieuw Nickeri essen wir zu Abend und gehen früh schlafen.

27. Juli
Wieder brechen wir früh auf, denn die Fähre nach Guyana soll schon um 10:00 Uhr ablegen. Wir erreichen den Fähranleger um 8:32 Uhr und erfahren dort, dass sich die Abfahrtzeiten geändert haben. Wir waren zwei Minuten zu spät. Als heißt es bis 13:00 Uhr zu warten. Erst dann kommt die nächste Fähre. Um 13:30 Uhr kommen wir in Guyana an. Die Einreise dauert eine weitere Stunde, dann geht die Fahrt weiter. Wir sind überrascht, wie unterschiedlich jedes der drei kleinen Länder ist. Guyana ist an der Küste dicht besiedelt, von den grünen Urwaldregionen, die wir in den letzten beiden Ländern gesehen haben, ist nichts zu erkennen. Wir kommen gut voran, bis eine Brücke gesperrt ist und wir wieder warten müssen. Nach 40 Minuten geht es schließlich weiter. Am Abend kommen wir völlig erschöpft aber glücklich in unserem Hotel in Georgetown an. Als wir dort zu Abend essen wollen, müssen wir zwei Stunden auf unser Essen warten. Guyana gibt uns eine Lektion in Sachen Entschleunigung. Wir nehmen es mit Humor.

28. Juli
Einige von uns fliegen zum höchsten von einer Stufe herab fallenden Wasserfall der Erde, dem Kaieteur Wasserfall. Der andere Teil bekommt bei einer Stadtführung die Gelegenheit Georgetown besser kennen zu lernen. Dann genießen wir ein ausgiebiges Abendessen im besten Restaurant der Stadt und durchleben noch einmal die vielen Eindrücke der Reise gemeinsam. Dann ist es Zeit, sich zu verabschieden. Am nächsten Tag steht die Abreise an.
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